Japanisches antikes Porzellan

Japan blickt auf eine lange Geschichte der Porzellanproduktion zurück, die hauptsächlich in der Präfektur Hizen angesiedelt ist. Diese "Kakiemon" genannten Objekte, die meist im 17. und 18. Jahrhundert hergestellt wurden, waren im Westen sehr beliebt.

Japanisches antikes Porzellan war im 17. Jahrhundert von grosser Bedeutung, erlebte aber eine Renaissance nach der Ausweitung der Produktion im späten 19. Jahrhundert, als die Töpfer neue Glasurtechniken für die Dekoration und den charakteristischen elfenbeinfarbenen Hintergrund des Satsuma-Porzellans entwickelten.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Kakiemon-Produktion jedoch zurückgegangen und wurde durch Porzellan und Steingut aus der Satsuma-Region ersetzt.

Die Satsuma-Region war historisch bedeutsam, insbesondere während der Meiji Zeit: Sie war die erste Region, die sich gegen das Shogunat auflehnte und dem neuen Kaiser Unterstützung anbot.

Die meisten Satsuma-Produkte waren für den Export bestimmt und wurden aus diesem Grund mit Bildern und Themen dekoriert, von denen die Hersteller glaubten, dass sie den Westlern gefallen würden, darunter Figuren im japanischen Stil mit Kimonos, Pagoden, Blumen und Vögeln.

 

Japanisches Porzellan Meiji Periode (1868 - 1912)

Japanisches Porzellan der Meiji Periode (1868 - 1912) wurde in der Satsuma-Region hergestellt, da Satsuma-Porzellan praktisch gleichbedeutend mit japanischer Keramik aus der Meiji-Periode ist.

 

Porzellan Manufakturen in Japan

Ende des 19. Jahrhunderts waren nicht weniger als zwanzig unabhängige Manufakturen in der Gegend tätig, die alle eine grosse Zahl von Handwerkern beschäftigten, um die Dekorationen herzustellen.

Satsuma-Porzellan aus dieser Zeit wurde manchmal wegen seiner "zu erschöpfenden" Qualität kritisiert, und aus diesem Grund können wir zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Veränderung hin zu weniger dekorierten Gegenständen feststellen.

Da viele von ihnen für den westlichen Massenmarkt produziert wurden, waren die meisten Satsuma-Artikel von schlechter Qualität und haben bis heute nicht überlebt; dennoch wurden in dieser Zeit eine Reihe von Meisterwerken hergestellt.

 

Japanisches Cloisonné-Emaille

 

Die Meiji-Periode wurde auch als das "Goldene Zeitalter" der Cloisonné-Emaille bezeichnet, und das aus gutem Grund: Die japanischen Handwerker dieser Zeit schufen einige der besten und komplexesten Werke, die die Welt je gesehen hat. Die Cloisonné-Technik wurde von China in den 1830er Jahren in Japan eingeführt und wurde ursprünglich zur Dekoration kleiner Gegenstände wie Schmuck und Schwerter verwendet.

 

Die Modernisierung Japans während der Meiji-Periode führte zu einer beträchtlichen Zunahme nicht nur der Anzahl der emaillierten Gegenstände, sondern auch der emaillierten Objekte. Ihr Hauptzentrum war die Stadt Toshima (manchmal auf japanisch "shippo-cho" oder "ummauerte Stadt" genannt).

Cloisonné war ein ideales Medium für die Art komplexer, zweidimensionaler, farbenfroher Dekoration, die man als typisch japanisch erkannt hatte, und die Künstler experimentierten mit komplexen neuen Techniken, um diesen Effekt zu erzielen.

Die wichtigsten Künstler Toshimas waren Tsukamoto Kaisuke (1828-1887) und sein Schüler Hayashi Kodenji (1831-1915).

Kodenji gründete später ein neues Atelier in der Stadt Nagoya, in dem auch andere wichtige Künstler wie Namikawa Yasuyuki (1845-1927) und Namikawa Sosuke (1847-1910) arbeiteten.

 

Japanische Moriage Emaille

In Nagoya wurden neue Emailliertechniken entwickelt, darunter "moriage", bei dem aufeinanderfolgende Schichten von Emaille auf ein Objekt aufgetragen werden, und "plique-a-jour" (auf Japanisch "shotai-jippo" genannt), bei dem die Emaille auf einen Träger aufgetragen wird, der sich dann auflöst und ein helles, leuchtendes Objekt zurücklässt.

 

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Japanisches Porzellan

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